Meereslebewesen der Costa Brava: Was Sie von Ihrem Boot aus sehen werden
Die Costa Brava verbirgt eine faszinierende Unterwasserwelt. Entdecken Sie, welche Meeresarten Sie von Ihrem Boot aus sehen und wo die besten Schnorchelplätze zwischen Blanes und Tossa de Mar sind.
Das Mittelmeer mag wie ein ruhiges und zurückhaltendes Meer erscheinen, aber unter seiner Oberfläche verbirgt sich ein außergewöhnlich reiches Ökosystem. Die Costa Brava ist dank ihrer felsigen Meeresböden, Seegraswiesen und klaren Gewässer einer der besten Küstenabschnitte Spaniens zur Beobachtung von Meereslebewesen. Das Beste daran: Ein Großteil dieser Artenvielfalt ist vom Boot aus oder mit einer einfachen Schnorchelausrüstung sichtbar. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Arten Sie bei der Navigation zwischen Blanes und Tossa de Mar antreffen können, wo Sie diese finden und wie Sie die Unterwasserwelt verantwortungsbewusst erleben können. Seegraswiesen: der Wald des Mittelmeers Bevor wir über Tiere sprechen, müssen wir über das Neptungras sprechen. Diese tiefgrünen Unterwasserwiesen sind keine Algen, sondern Meerespflanzen mit Wurzeln, Stängeln und Blättern. Sie sind das Unterwasseräquivalent eines Waldes und spielen eine fundamentale Rolle: - Sie produzieren Sauerstoff: Ein Quadratmeter Neptungras erzeugt mehr Sauerstoff als die gleiche Fläche Amazonas-Regenwald. - Sie sind Kinderstube für Fische: Hunderte von Arten legen ihre Eier ab und ziehen zwischen den Neptungrasblättern ihre Jungen auf. - Sie schützen die Küste: Die Wiesen bremsen den Wellengang und verhindern Stranderosion. - Sie binden CO2: Sie sind Kohlenstoffspeicher, die dem Klimawandel entgegenwirken. Zwischen Blanes und Lloret finden Sie ausgedehnte Neptungraswiesen, besonders vor Cala Bona, Cala Sant Francesc und dem Strand von Santa Cristina. Vom Boot aus sehen Sie diese als dunkle Flecken auf dem Meeresboden. Dies sind Gebiete voller Leben. Wichtig: Ankern Sie niemals über Neptungras. Suchen Sie immer sandige Böden zum Ankern Ihres Bootes. Anker reißen die Pflanzen heraus und der Schaden…